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Henning Mankell wurde am 3. Februar 1948 in Sveg (Härjedalen)
geboren. Der Sohn eines schwedischen Richters wuchs bei seinem Vater
auf, nachdem die Mutter die Familie verlassen hatte. Mit 17 Jahren
zieht er nach Stockholm und wird Regieassistent am Riks Theater. Drei
Jahre später ist Mankell erstmals als Theaterregisseur und Autor tätig.
1979 erscheint sein erster Roman 'Das Gefangenenlager, das verschwand'.
Während einer Afrikareise 1972 entdeckt Mankell seine Liebe zu dem
schwarzen Kontinent, der ihn schon immer fasziniert hatte. In den
Jahren zwischen 1968 und 1985 arbeitet Mankell für verschiedene Theater
als Regisseur, Autor und Intendant. Seine Liebe zu Afrika lässt ihn
trotz der Arbeit in Schweden jedoch nie los.
Als er 1985 ein Angebot aus Mosambik erhält, greift er zu und baut ein
70köpfiges professionelles Theater in Maputo auf, dessen Leitung er
1996 übernimmt.
Mankell - verheiratet in dritter Ehe - gehört mittlerweile zu den
wichtigsten schwedischen Autoren. Seine Werke - neben den bekannten
Krimis und sozialkritischen Büchern über Afrika auch Kinderbücher -
wurden bisher in 15 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 2
Millionen mal verkauft.
Seine Bekanntheit setzt Mankell unterdessen für die Menschen in
Mosambik ein, die seit der Flutkatastrophe im Frühjahr 2000 stärker
leiten als zuvor. Zusammen mit der Organisation »Ärzte ohne Grenzen«
versucht er zu helfen.
Der »Pendler zwischen Schweden und Afrika« gründete im Frühjahr 2001 in
Schweden den Leopard förlag. Damit will er künftig jungen schwedischen
und afrikanischen Autoren ein Forum bieten. Und er wäre nicht Henning
Mankell, würde er nicht auch kritischere Texte dort veröffentlichen
lassen, die sich mit Ereignissen in der Welt auseinandersetzen.
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